An der VHS Braunschweig findet ab dem 12.052014 ein Bildungsurlaub zum Modul "PC Systemsupport" aus dem Zertifikat "Fachkraft IT-Systeme und Netzwerke (VHS)" statt. In einem praxisorientiertem Seminar zum aktuellen Betriebssystem Windows 8 Pro aus dem Hause Microsoft werden wir uns die Grundlagen und Feinheiten der Installation, Konfiguration und Administration erarbeiten.
Hier die Rahmendaten unseres Seminars:
Ort: VHS Braunschweig, Heydenstraße 2, Raum 2.11
Zeiten: Mo. 12.05. bis Fr. 16.05.2014; jeweils 08.30 - 16.00 Uhr! 12 Seminarteilnehmer (TN)
Prüfung: eine freiwillige Prüfung wird im Seminar mit den interessierten Teilnehmern koordiniert
Termin: 21.05.2014; 17.00 Uhr; Raum 2.11 (8 TN)
Status Erstkorrektur: 22.05.2014 - alle 8 TN haben die Prüfung bestanden - ein stolzer Trainer gatuliert!
Ihr Trainer Joe Brandes
Montag
Montag, 17.05.2014, 08.30 - 16.00 Uhr
- Orientierungsphase, Bereitstellung Herdt-Skript zum Thema Windows 8.1 Pro; Freiwillige Prüfung angesprochen,
- Cobra-Shop - vergünstigte Schüler/Studenten/Lehrer Versionen für VHS-Teilnehmer (Link)
- Windows Versionen (32-/64-Bit)
Vorgänger: NT 4.0 / 2000 / XP ( bis hier klassische New Technology Technik mit dateibasierten CD-Installationen);
ab Vista dann Image-basierte Techniken (siehe Tools wie das WAIK ab Vista oder neu ADK ab Windows 8; ImageX, ...)
Vista / Windows 7:
Ultimate, (Enterprise), Professional - Firmennutzung (Prof, Ent., Ult.): Domänen (Windows Server verwaltet), Bitlocker (Verschlüsselung - auch komplette Festplatten), komplette Benutzer- und Gruppenverwaltung
Home Premium, Home Basic (ohne Aero), Starter (Netbooks, 1 GB, kein Multi-Monitor)
direkte Upgrades von Vista nicht empfehlenswert (besser Neuinstallationen)
Version über Eigenschaften - Computer oder über die Befehlszeile (Win + R cmd => Version 6.1.7601 entspricht Win7 inkl. SP1)
Windows 8 (bzw. 8.1): Version Windows 8 (früher Home), Windows 8 Pro (früher Professional), Windows 8 Enterprise (wieder für Firmen als Volume Licenses); spezielles System: Windows 8 RT für Tablets ohne Installationsmöglichkeiten für x86/x64-Software
Komplettsysteme nur mit Wiederherstellungs-DVDs - nicht mit Installations-DVDs
Produkt-Keys bei Kaufsystemen nur noch im UEFI gespeichert (keine Aufkleber mehr) - Auslesen mit spez. Software möglich (Chip-Artikel) - Techniken bei Pro / Enterprise
Remotedesktop, komplette Benutzer-/Gruppen-Verwaltung, Domänenzugehörigkeit (Windows Server Domänen),
Virtualisierungstechnik HyperV - Installationspraxis
Installation von Windows 8.1 Pro auf 12 TN und 1 Dozenten-PC mit Hilfe von Wechselplatten
Anm.: Grundinstallation ca. 15 - 20 Minuten auf 500 GB HDD - Lizenzen
bei Komplett-PCs / Notebooks meist nur Wiederherstellungs-Techniken mit Boot-CD/DVDs und/oder versteckten Recovery-Partitionen - also: keine eigenständige Install-DVD (!)
Installations-DVDs als
- OEM (Original Equipment Manufacturer - eigentlich mit HW ausgelieferte SW)
- SBE (System Builder Edition) - WPA (Windows Produkt Aktivierung)
30-Tage-Zeitraum für Aktivierung; Aktivierungen automatisch/online oder manuell per Telefon-Freischaltung
2-mal Verlängerung mittelsslmgr.vbs /rearm
manueller Aufruf Aktivierung mittelsslui.exe - 64-Bit (Hard- und Software)
Überwindung der 4-GB-RAM-Barriere, auf Treiber/Kompatibilitäten achten
Eselbrücke: 2^10 ki (kilo); 2^20 Mi (Mega); 2^30 Gi (Giga); Kleinbuchst. i für die 1024er Werte - Partitionierungen (Festplatte einrichten)
Trennung von System (Laufwerk C: mit Ordner Windows) und Datenbereich (später LW E:)
dann Formatierung mit Dateisystem (hier NTFS - New Technology File System)
drei spezielle Windows-Partititionen (System, reserviert, MSR - Erläuterungen folgen) - Windows Desktop (früher: Aero und Co) vs. Windows-8-Kacheln
siehe auch Extra-Beitrag für Shortcuts/Tastenkombinationen)
Win + R (Start - Ausführen), Win + E (Explorer / Dateimanager), Win + L (Desktop sperren), Win + Cursortasten (Fenster navigieren), Win + D (Desktop sichtbar, bwz. Win + M für Minimieren), Win + P (Projektor / Multimonitorbetriebe); Strg + Alt + Entf (Menü mit diversen Optionen; inkl. Taskmanager), Win + Pause (Systemeigenschaften)
Alt + Tab vs. Win + Tab; Durchschalten der Programme/Apps mittels Maus
ab 8.1: Win-Logo auf Desktop mit Linker und Rechter Maustaste (siehe Win + X)
Win + X als Ersatz für Startmenü
Startbildschirm auf Desktop konfiguriert (Eigenschaften Taskleiste - Register Navigation) - Benutzerkontensteuerung (User Account Control - UAC)
Einstellung für Benutzerkonfiguration auf "immer nachfragen" (höchste Stufe! Empfehlung)
später: saubere Trennung von Standardbenutzer vs. Admins (bzw. besondere Gruppen wie Netzwerkkonfigurations-Operatoren, Remotedesktopbenutzer) - Benutzer (Verwaltung und Philosopie - ein erster Einblick)
Standard-Benutzer vs. Computer-Administrator
Grund: Trennung von Berechtigungen, Absicherung gegen absichtliche und unabsichtliche Manipulationen
Verwaltung über Systemsteuerung - Benutzerkonten oder
Computerverwaltung - Lokale Benutzer und Gruppen (nicht bei Windows Home Varianten!) - Tools "des Tages"
Computerverwaltung "Schweizer Messer" (compmgmt.msc - Snap-In für Microsoft Management Console)
Geräte-Manager (Analyse von Plug & Play und Treiberausstattung), Task-Manager (Auslastung des Systems - freier RAM)
System (mittels "Win + Pause" und Eingabeaufforderung cmd - Version 6.3.9600)
Taskleistenkonfiguration
System und Task-Manager
System
Benutzerkontensteuerung
Windows Produkt Aktivierung
Kacheln und Win + X
Dienstag
Dienstag, 18.05.2014, 08.30 - 16.00 Uhr
- Rekapitulation, TN-Fragen
- Lokale Benutzer und Gruppen (Übung)
Neuer User: joestandard (wird durch eindeutigen Schlüssel - SID Security Identifier - repräsentiert)
Hinweis: Benutzerkonten nicht löschen, weil sonst Verlust des SID des Users, besser: deaktivieren; Benutzerprofile niemals manuell löschen, sondern mit Hilfe der Erweiterten Systemeigenschaften - Benutzerprofile Dialogs (s. morgen) - Kennwort festlegen
über "Lokale Benutzer und Gruppen" Verwaltung Kennwort für andere Benutzer festgelegt
Hinweis: auf diese Art werden allerdings die per EFS (Encrypted File System - siehe später NTFS Dateisystem) verschlüsselten Ordner/Dateien unnutzbar, da dort die Kennworte der Benutzer integriert sind
Hinweis auf Kennwortrücksetzdiskette (bzw. Wechselmedium USB-Stick und Co) - Windows Explorer Konfiguration
in neuen Profilen wieder die versteckten Systemordner und versteckten Dateien und Ordner einblenden
außerdem: Ausblenden der "Erweiterung bei bekannten Dateitypen" deaktivieren; sprich Einblenden der Erweiterungen - Sicherheitsprinzipien (Sichheits-3-Faltigkeit ;-)
1) Operationg System (OS) und Software (SW) stets aktuell halten - Updates durchführen
2) Anti-Malware (Anti-"Schädlingssoftware" - klass.: Antiviren-SW)
3) Desktop-Firewall (eingehende und ausgehende Regeln)
+ Benutzerkonzept mit eingeschränkten Rechten folgen (Standardbenutzer vs. Admin)
+ Technikverständnis bei Anwendern und "Common Sense" (gesunder Menschenverstand)
+ Online-Zugang über Firewall-Technik absichern (bzw. NAT-Router für Internet-Zugänge nutzen)
Anm.: mit IPv6 erwachsen neue Sicherungsprobleme!
die Sicherheitsprinzipien 1 bis 3 werden auch vom Win-Wartungscenter - siehe Flagge im System-Tray (neben Uhrzeit) eingefordert - Standardbenutzer für tägliche Arbeit
seit Vista moderne sichere Variante von Adminsarbeiten mit "Als Administrator ausführen" (Anm.: eigentlich das klassische Tool runas / Ausführen als... in Kombination mit der Benutzerkontensteuerung UAC - User Account Control)
=> die optimale Kombination aus Schutzmechanismen und flexibler Admintätigkeit - Windows Update
Nutzung der automatischen Aktualisierungen für das Betriebssystem (OS - Operating System) und die Microsoft Anwendungen (später auch Office 2010 / 2013)
nach Basisinstallationen mehrere Durchläufe nötig, in Firmen Nutzung des WSUS (Windows Server Update Service von Microsoft - Link)
manche Webseiten stellen Downloads/Installpaket aller "Patches" für Windows-OS bereit: Winfuture Update Packs (als Beispiel); da hat man alles auf einen Schlag, aber ggf. auch Aktualisierungen, die das eigene System nicht benötigt hätte
Hinweis auf "KB-Nummern" der Updates: Knowledge Base - Wissensbasis - Microsoft Artikel mit Infos zu den Aktualisierungen
Windows 8: hier auch eine App für die Windows Update Funktion - Anti-Malware
Suche zu MS Security Essentials führt aktuell nur noch auf Werbeseite zu Windows - Link zu den MS Security Essentials im Fuß der Seite, Entscheidung für On-Board-Win-8 Technik Windows Defender; vormals Microsoft Security Essentials (kostenlose Alternative zu Avira, AVG, G-Data, Kaspersky, Bitdefender, Norton/Symantec,...)
Hinweis: beispielhaftes Projekt der Zeitschrift c't mit Namen "desinfec't": Live-CD/DVD mir vorbereiteten Scannern
Erstkonfiguration und Aktualisierung der Software, Schnellprüfung
Test mittels Eicar-Datei (siehe www.eicar.org) - Ordneranalyse C:
Papierkorb $Recycle.Bin (siehe auch Eigenschaften des Papierkorb: Größe konfiguriert),
Benutzer (auf Festplatte Ordner C:\Users),
Junctions "Dokumente und Einstellungen" und "Documents and Settings" auf C:\Users
diverse Programme-Ordner (mit x86 für 32-Bit-SW),
Windows-Unterordner mit Erläuterung zu System32 (hier 64-Bit-SW!) wenn auch SysWOW64 (mit 32-Bit wegen "System Windows on Windows 64")
Eingabeaufforderung (cmd) Befehle: cd (change Directory - Verzeichniswechsel), dir (Directory auflisten - mit /a wird "alles" aufgelistet), cls (clear screen - cmd Konsole leeren), exit (Eingabeaufforderung schließen); Hilfen mit Parameter /? - MMC (Microsoft Management Console)
das eigentliche Tool für die Computerverwaltung (compmgmt.msc - "Schweizer Messer") und die anderen Konsolen (eventvwr.msc, lusrmgr.msc, devmgmt.msc, diskmgmt.msc); siehe auch System32-Ordner - hiberfil.sys
Datei für Ruhezustand (Suspend to Disk; Erläuterungen auf Wikipedia); Hinweis auf Hybriden Standbymodus (seit Microsoft Windows Vista); Ein-/Ausschalten über eine administrative Eingabeaufforderung (cmd) mit Befehl powercfg -H on | off - pagefile.sys
Auslagerungsdatei zum Auslagern ungenutzter Daten aus physikalischem RAM
Konfiguration mittels Win + Pause (System) - Erweiterte Systemeigenschaften - Erweitert - Speichernutzung - Einstellungen - Erweitert - Virtuellen Arbeitsspeicher - siehe auch VMM Virtual Memory Management - swapfile.sys
Optimierungen der Auslagerungstechniken in Zusammenarbeit mit den Apps von Windows 8 und Optimierungen für Systemstarts
Mittwoch
Mittwoch, 19.05.2014, 08.30 - 16.00 Uhr
- Rekapitulation, TN-Fragen:
Windows Defender bei Windows 7 eine eigenständige Schutzsoftware, die man empfiehlt zu deaktivieren -> Anm.: keine zwei Schutzprogramme (siehe MS Security Essentials) parallel betreiben; unter Windows 8 entspricht der "Windows Defender" den klassischen MS Security Essentials - Datenträgerverwaltung (siehe Computerverwaltung; bzw. diskmgmt.msc)
Übersicht über die Partitionen, Einblick in Partition "system-reserviert - aktiv - primär" - Datenlaufwerk erstellen
mit Datenträgerverwaltung neues "Volume" partitioniert und formatiert; Dateisystem NTFS (alternative Dateisysteme auch jenseits Windows: FAT12, FAT16, FAT32, exFAT, EXT2/3/4, ReiserFS, JFS, HFS, ...)
Fachbegriffe: Erweiterte Partition für logische Laufwerke (Spezialfall einer primären Partition zur Überwindung der max 4 Partitionen eines MBR-Basis-Datenträgers);
Formatierung "löscht" nicht wirklich die Daten - Wiederherstellung solcher Daten mit Tool wie Recuva (Link - Fa. Piriform auch andere Tools wie ccleaner, defraggler, speccy); Löschtool: Eraser (siehe auch Portableapps.com); beachten: SSDs lassen sich nicht wirklich effizient löschen! (Datenschutz! bei Verkauf und Co beachten) - NTFS (Teil I)
NTFS Versionen 6.1 bzw. 3.1 (Hinweis auf Wikipedia-Artikel zum Dateisystem von Microsoft NT-Systemen
Fachbegriffe (Cluster; dt. Zuordnungseinheiten, 4 kB vs. bis zu 32 kB bei FAT32; Slack dt. Verschnitt vermehrt bei großen Clustern); Größen für Laufwerke und Dateien bei Filesystemen
Anm. zu FAT32: maximal 4 GB große Dateien und kein Zugriffsschutz auf Benutzerebene
Partitionierungswerkzeuge: diskpart (MS); gparted (Link)
Werkzeug zum Konvertieren von FAT32 Laufwerken in NTFS-Laufwerke: convert g: /fs:ntfs - Systemeigenschaften
Computername (hostname, Beschreibung, Arbeitsgruppe/Domain),
Hardware (Gerätemanager, Geräteinstallationseinstellungen),
Erweitert (VMM/pagefile.sys, Benutzerprofile, Starten und Wiederherstellen, Umgebungsvariablen TEMP, TMP)
Empfehlung: Systemumgebungsvariablen %temp% und %tmp% auf Datenlaufwerk auslagern (z.B. E:\temp) genau wie die pagefile.sys auf ein Datenlaufwerk konfigurieren
Anm.: wenn man dann noch den Hibernation-Modus ausschaltet (hiberfil.sys), dann hat man gleich 4-5 GB weniger auf C: herumliegen und profitiert beim Erstellen von Images (Abbildsicherung)
Computerschutz (Wiederherstellungspunkte gesetzt und diskutiert - keine Systemsicherung wie Abbildsicherung/Images!),
Remote (Remoteuntertützung, Remote Desktop ab Win7 Prof Versionen; nicht bei Home) - Arbeitsgruppe vs Domains
Arbeitsgruppe (engl. Workgroup) mit jeweils lokalen Verwaltungen; alle Rechner gleichberechtigt (P2P - Peer-to-Peer)
Domain mit zentraler Verwaltung durch einen "Server" (s. Windows Server 2012 R2); siehe Client-/Server Prinzip
Anm.: Zuweisung zu Arbeitsgruppen / Domains nur Hierarchien/Ordnungen - nicht für Netzwerkfunktionalität - Benutzerprofile
Analyse der doppelten desktop.ini(s) auf dem Desktop - im persönlichen Desktop unter C:\Users\joestandard\Desktop und Datei auch zu finden bei C:\Users\public (die ehemalige All Users\Desktop Struktur)
Gegenüberstellung der klassischen Windows 2000/XP Profile mit Vista/Win7 ergibt:
C:\Dokumente und Einstellungen\username\Desktop (2000 / Win XP)
C:\Users\username\Desktop (Vista / Win 7 / Win 8)
Erläuterung zu "Verbindung(en)" (Junctions); Kommandozeilentool: mklink (Hilfe mit mklink /?)
Installation von Google Chrome ohne UAC - also ohne Adminrechte in das Benuzterprofil unter Pfad "C:\Users\username\AppData\Local\Google"
Tipp: den Benutzerprofile-Ordner AppData genauer anschauen; besonders dort Roaming Strukturen (enthalten z.B. die kompletten Firefox Benutzerprofile, die sich nahezu beliebig zwischen verschiedenen Plattform - sogar verschiedenen OS - austauschen lassen
Übung: Benutzerprofilordner analysiert - NTUSER.dat als benutzerspezifischer Anteil der Registrierdatenbank (registry) - Software-Installationen (Teil I)
Am Beispiel von "Mozilla Firefox (Version 29.0) - Downloadlink" und "Google Chrome" (google.chrome.de) Installationen mit und ohne Admin-Rechte durchgeführt
Installationsverzeichnis im Benutzerprofil: C:\Users\benutzer\AppData\Local\Mozilla Firefox
Profile im Benutzerprofil: C:\Users\benutzer\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles
Tipp: Profile für Firefox verwalten mittels Aufruf "Firefox -profilmanager" - Systemsteuerung und PC-Einstellung (Win8-App-Oberfläche)
Win8: die PC-Einstellungen als quasi "Systemsteuerung Light" analysiert
Systemsteuerung auf Symboldarstellung eingestellt: Anmeldeinformationsverwaltung ("Tresor" für User/Passwort Infos), Anzeigekonfigurationen (mit bei Win8 verbesserten Zoomtechniken und Anpassungen für HiRes/HiDPI Monitoren, Auflösungen, Mehrmonitor s. a. Win + P, Clear Type), Benutzerkonten (sauberes Ändern/Setzen von Passworten für Benutzer; Kennwortrücksetzdiskette), Bitlocker (neue Verschlüsselungstechnik mit der Möglichkeit der Komplettverschlüsselung des System/Start-Laufwerks C:)
Donnerstag
Donnerstag, 20.05.2014, 08.30 - 16.00 Uhr
- Rekapitulation, TN-Fragen, Prüfungstermin(e) abgestimmt und koordiniert
diverse TN-Fragen beantwortet und diskutiert - Surface Pro Tablet gezeigt (Link zu www.surface.de)
- Systemsteuerung (Forts. und Komplette Durchsicht; hier folgt Auswahl)
Energieoptionen (Energiesparpläne; wieder Hinweis auf Hybriden Standby-Modus und Verhalten beim "Zuklappen" für Aktivierung des Ruhezustands)
Indizierungsoptionen, Infobereichssymbole,
Internetoptionen (für den Internet Explorer!),
Programme und Features (Hinweis: Windows kann nicht wirklich sauber Deinstallieren - siehe Programmbibliotheken *.dll und Registrierdatenbankeinträge, Nachinstallation von Windows Features siehe HyperV),
Schriftarten (Fonts; Techniken: TTF True Type Fonts, OTF Open Type Fonts, Druckerschriften, Bildschirmschriften; Hinweis auf Google Fonts - Übung: Installation Font "Ubuntu"),
Sound (über Mixer können verschiedene Lautstärken für unterschiedliche Programme eingestellt werden),
Speicherplätze (moderne Zusammenfassung von Datenträgermedien zu Pools),
Standardprogramme, Telefon und Modem (Standort definieren!), Verwaltung (mit Toolübersicht),
Wartungscenter (siehe auch Flagge im Systembehälter / System Tray) - Windows Explorer - Desktop
Infos zu Detailansicht Windows Explorer - Filtern von Ansichten - Neue Spalten anzeigen lassen (Abmessungen für Bilder)
Desktop: Symbole ein-/ausblenden lassen und Desktop und Bildschirmtastatur in Taskleiste einblenden lassen - PC-Systembetreuer Windows-Bordmittel (Sammlung)
Win + Pause (System) für Erweiterte Systemverwaltung; Task-Manager; msinfo32 (Systeminformationen), msconfig (Systemkonfiguration mit Register Tools); natürlich Systemsteuerung - Verwaltung; Win + X (bei Win8) - Netzwerke
LAN (Local Area Network) vs. WAN (Wide Area Network)
gemeinsame "Sprache" für Netzgeräte/Adapter: Protokoll
Bindungen an NIC (Network Interface Card):
Clients (siehe immer: Client-/Server-Prinzip), Dienste, Protokolle - TCP/IP (Transmission Control Protocol / Internet Protocol)
IPv4: vier Oktette (Bytes) mit insgesamt 32 Bit Länge (ca. 4 Mrd. Adressen)
IPv6: 128 Bit Länge (Wikipedia-Artikel, Größe des Adressraums)
Konfiguration LAN: IP-Adresse und Subnetmask
Konfiguration WAN: Standard-Gateway (Router - leitet Pakete an Rechner weiter, die außerhalb meines Teilnetzes sind) und DNS-Server (Domain Name Server - löst Rechnernamen wie www.spiegel.de in IP-Adresssen auf - forward lookup - bzw. IP-Adressen in Rechnernamen auf - reverse lookup
IP-Konfigurationen automatisch (DHCP - Dynamic Host Configuration Protocol) oder statisch vergeben
Analyse Netzwerk:ipconfig /all(in der Befehlszeile cmd) - Übung zu Remote Desktop
mit Remotedesktopverbindung (Direktaufruf mstsc - MS Terminal Service Client),
andere Remote-Techniken (s.a. Softwareübersichten am Freitag): TeamViewer, VNC-Tools, VPN (Virtual Private Network)
Empfehlung/Übung: einen User mit der Gruppenzugehörigkeit zu Remotedesktopbenutzer zur Nutzung von RDP qualifizieren, sonst können das standardmäßig nur Administratoren
Freitag
Freitag, 21.05.2014, 08.30 - 16.00 Uhr
- Rekapitulation, TN-Fragen
Hinweis auf sehr effizientes und gutes Herdt-Skript (Co-Autor: Thomas Joos)
insbesondere für die Prüfungsvorbereitung empfohlen! - To-Do-List / Themen: RDP-Übung checken, Netzwerkfreigaben / NTFS, Softwareausstattung, Datensicherung, Computerverwaltung
- Remotedesktop
Übung wiederholt - Probleme gelöst - Übung zu Netzwerk-Freigaben
Wichtiges Verständnis zu "Gruppe JEDER" - im Sinne von "Jeder Berechtigte" - also die entsprechenden Lokalen Benutzer und Gruppen der freigebenden Maschine hinterfragen! Fernanmeldungen lassen sich mittels Haken in Anmeldung im "Tresor" von Windows Benutzerprofilen speichern (siehe Systemsteuerung - Anmeldeinformationen)
UNC-Pfad:\\pc-name\freigabe-name\ordner\unterordner\datei.ext - Netzwerk-Freigaben (Zusatzinfos)
Wiederholung/Rekapitulation/Fachbegriffe bitte Kapitel 13 Herdt-Skript; Bereitstellung eines Software-Ordners auf Trainer-PC
die net-Befehle: (siehe Hilfen in cmd mit net /? oder dann net use /?)
net use (Drucker verbinden oder Netzwerklauf mappen mit "net use z: \\pc-15\freigabe" erstellen und mit "net use z: /delete" wieder löschen)
net view (zeigt Übersicht über die eigene Arbeitsgruppe/Domain oder gezielt Freigben mit "net view \\pc-15")
net share (zeigt die Freigaben meines Systems; kann diese auch anlegen)
net share bringt uns zurück in die Computerverwaltung - Freigaben
administrative Freigaben: C$, E$, Admin$ (nur für Administratoren zugreifbar; Sicherheitsrichtlinien müssen ggf. geändert werden für die Aktivierung von administrativen Freigaben über das Netz)
versteckte Freigaben: anhängen des $ macht die Freigaben unsichtbar (\\pc-15\geheim$)
Übungsempfehlung nach dem Seminar: in Computerverwaltung die Ressource "Freigegebene Ordner" finden! - Software-Installationen
Übersicht Systemsteuerung - Programme und Funktionen; weitere Windows-Programme über "Windows-Funktionen aktivieren" finden (siehe Nachinstallation Spiele - Chess, Solitär, Mahjong)
Wichtig: installierte Programme lassen sich nicht "sauber und komplett" deinstallieren! Grund: *.dll (Dynamic Link Library - Dynamische Bibliotheken) und Registrierdatenbankeinträge lassen sich nicht nur einem Programm eindeutig zuweisen und verbleiben somit beim Deinstallieren einfach im System.
Bereitstellung und Übersicht über Nachinstallationen von Standard-SW über den Trainer-PC: (Software-Rubriken)
Antivir, Brennen, Browser, Editor, E-Mail, Online-Tools (FTP und Co), Grafik, Multimedia (Sound, Video), Office, Packer, Security, Systemtools, Virtualisierung
Beispielhafte Programme wurden vorgestellt, diskutiert und installiert; hier eine kurze beispielhafte Auflistung:
Werkzeuge/Tools für das "Büro mit Win":
- PDF Lesesoftware: Adobe Reader ("das Original), Foxit Reader, Sumatra, PDF XChange Viewer;
- PDF erstellen: z.B. PDFCreator
- Packer: 7-Zip
- Fernwartung: Teamviewer (s.o.)
- Brenn-Software: Nero Light, Empfehlung: CDBurnerXP
- Virtuelle Laufwerke (ISOs mounten direkt mit Win8 möglich): Virtual Clone Drive
- Notepad (Editor) Ersatz: Notepad++, PSPad
Anm.: möglichst Installationen von Java (Java Runtime Environment - nicht zu verwechseln mit JavaScript, das ist direkt im Browser verfügbar) und Adobe Flash Plugins für IE und andere Browser vermeiden - Systemstart (eines MBR-Rechners)
Einschalten (Reset),
BIOS (Basic Input Output System, neu: UEFI), mit POST (Power On Self Test)
Bootsequenz abarbeiten (Auswahl: Netzwerk, USB, CD/DVD/BD, HDD, Diskette)
HDD (Hard Disk Drive)
MBR mit Partitionstabelle (4 Einträge - aktive, primäre Partition finden; speziell: Erweiterte Partition mit logischen Laufwerken)
Bootsektor (Anfang - Sektor 0 der aktiven, primären Partition lesen; nötig bei allen MS-OS)
bootmgr (mit Boot Configuration Data in Boot/BCD) - eigentlicher Startbeginn Windows 8
NEU: UEFI-BIOS unterstützt HDs mit GPT (GUID Partition Table) für Boot-Platten > 2,2 TB und effektivere Bootmechanismen (Parallelisierungen) in Zusammenarbeit mit 64-Bit-OSen; Analyse über Datenträgerverwaltung - Eigenschaften einer HD - Register Volumes
Windows 8 Komplettsysteme: Technik Secure Boot beachten (für Neu- und Parallelinstallationen)
Technet-Artikel (MS) "Grundlegendes zu Datenträgerpartionen"
Windows kennt Basis (Datenträger) als auch Dynamische Datenträger; Zweck: flexiblere Größenänderungen und vor Allem Software-RAIDs (RAID 0 Striping und RAID 1 Mirroring/Spiegelung) - Erweiterte Startoptionen
Aufrufen beim Booten von Windows mit Funktionstaste F8; bei Windows 8 Aktuellsystemen den Systemstart über die Charms-Bar (Win + C) - PC Einstellungen - Update/Wiederherstellung - Wiederherstellung und dann durchklicken zum Neustart
die unterschiedlichen Modi (Abgesicherter Modus, ...) angesprochen
seit Vista: System reparieren mit Eingabeaufforderung für Befehlszeilentools (Beispiele: diskpart, bootrec /?, bootrec /fixmbr), automatische Startreparatur
Wichtige Unterscheidung: Systemwiederherstellung (nur kleine Reparatur mit Wiederherstellungspunkten) vs. Systemabbild-Wiederherstellung (nur komplette LW-Reparatur mit Hilfe eines vorher erstellten Images - Backup - Datensicherung
Systemdaten vs. "Eigene Dateien" (Einschätzung von Wichtigkeit und Sicherungstechnik Images für komplette Laufwerke)
klassische Trennung: Datei-/Ordner-orientiert (Daten) vs. Images (System) - Software kombiniert heute diese Ansätze
Windows 8 Werkzeug: Dateiversionsverlauf mit Dateisicherungen von Bibliotheken und Desktop; dort auch Lnk für Systemabbildsicherung verfügbar; in Vorversionen Vista / Win7 bitte Systemsteuerung - Sichern und Wiederherstellen
Gründe für Datensicherung: Diebstahl, Malware, Feuer, Wasser, ...
Datensicherungsstrategie (W-Fragen)
Wer? (Verantwortlicher, Stellvertreter), Wann/Wie? (Zeiten, Zyklen, Backupart komplett/ differentiell/ inkrementell), Worauf? (Medien: ext. HD mit USB oder eSATA, NAS, CD/DVDs), Wo? (Aufbewahrungsort, klimatisch passend, räumliche Trennung, sicher), Dokumentation und Testen der Strategie!
Windows 8: Dateversionsverlauf gezeigt (Hinweis: Probleme mit Systemabbildsicherungen bei UEFI-Systemen mit EFI- und MSR-Partitionen ohne NTFS) - TN-Bescheinigungen, Feedback, letzte Fragen
- Downloads kurz nach Seminarende:
neue und auf "Maß" erstellte Windows 8 Musterprüfung zum Trainieren für die Prüfung
Freigaben
net share
Effektive Berechtigungen
Dateierweiterung zuordnen
Office 2010 Setup
Dateiversionsverlauf
Vielen Dank für Ihr freundliches Feedback und Ihr Interesse an den nächsten Systembetreuer-Seminaren.
Ihr Trainer Joe Brandes