• PC-SystemsupportPC-Systemsupport

In der Woche vom 17. bis 21. Oktober 2011 findet an der KVHS Wolfenbüttel ein Bildungsurlaub zum Modul "PC-Systemsupport" statt. In einer praxisorientierten Woche wollen wir die Feinheiten des aktuellen Microsoft Betriebssystems Windows 7 von der Installation bis hin zur einfachen Vernetzung und guten Administration erlernen.

Hier die Rahmendaten unseres Seminars:

Ort: KVHS Wolfenbüttel, Raum Windows
Zeiten: Mo, 17.10.11 - Fr. 21.10.2011; jeweils 08.00 - 15.30 Uhr
Prüfung: Dienstag, 25.10.2011, 17.30 Uhr, Raum Windows! - Status EK: erledigt 2011-10-26

Wir wünschen - wie immer - viel Spaß und Erfolg bei unseren Seminaren. Hier folgt jetzt unser Wochenbericht zum Seminar ...
Ihr Trainer Joe Brandes, 2011-10-14

 

Montag, 17.10.2011, 08.00 - 15.30 Uhr

  • Orientierungsphase, TN-Wünsche, Unterlagen/Material
    Planung der Seminarzeiten
  • Hinweis auf günstige Software für VHS-EDV-Seminarteilnehmer über Cobra-Shop
  • Darstellung der Windows-Familien
    DOS/Win (16-/32-Bit): DOS - DOS + Windows 3.x - Windows 95a - Windows 95b (2. Release - VFAT/FAT32) - Windows 98 - Windows 98 SE - Windows ME
    Windows NT-Familie (New Technology, aktuell in 32- oder 64-Bit Versionen):
    Windows NT 4.0 (Workstation, Server)
    Windows 2000 (Professional, Server, NT 5.0)
    Windows XP ("Experience", 2002, Client/Workstation-Nachfolger zu 2000 Professional; Server 2003 - NT 5.1 und Server 2003 R2 - NT 5.2)
    Windows Vista ("Ausblick/Weitblick", Anm.: eher nicht ;-), NT 6.0; Server 2008; Kernel-Kompatibilität)
    Windows 7 (Anm.: "das bessere Vista", NT 6.1; Server 2008 R2, Kernel-Komp.)
  • Windows 7 Versionen: (Schwerpunkt auf Professional)
    Starter (max. 1 GB, max. 1024er Auflösung, 1 Bildschirmausgabe), Home Standard (kein Aero, eingeschränkte Benutzer-Gruppenverwaltung, keine Mitgliedschaft in Domäne), Home Premium (eingeschränkte Benutzer-Gruppenverwaltung, keine Mitgliedschaft in Domäne),
    Professional (Mitgliedschaft in Domäne, Volle Verwaltung "Lokale Benutzer und Gruppen", fernverwaltbar mittels Remote-Desktop),
    Enterprise (für Firmen in Form von Volumen-Lizenzen, Sprachumstellungen), Ultimate (all inklusive als freie Lizenz)
    Stichworte: Upgrade, Update, OEM, SBE
  • Installation mittels DVD-Install-Medium
    Alt.: Netzwerk, USB-Stick; Installation Image-basiert
  • erste Erfahrungen im installierten System, Grundkonfiguration Windows Explorer (Win + E) mittels Ordner- und Suchoptionen: alle wichtigen "Anzeigen/Infos" einblenden, Systemeigenschaften
  • Powermanagement: hiberfil.sys; Ruhezustand konfiguriert (Systemsteuerung - Energieoptionen - Hybrider Suspendmodus deaktiviert; auf Befehlszeile Hibernation-Mode komplett ausgeschaltet: Admininstrator-Eingabeaufforderung: powercfg -H off
  • Virtuelles Speichermanagement (VMM - Virtual Memory Management)
    pagefile.sys über Erweiterte Systemeigenschaften - Virtueller Arbeitsspeicher konfigurieren
  • Installation aktualisieren mittels "Windows Update" (Aktivierung der automatischen Updates - Intelligenter Hintergrund-Übertragungsdienst)
    Vor- und Nachteile gegenüber manueller Bereitstellung von Aktualisierungen als Vorab-Download (SP1 und Auffrischung - siehe z.B. Pakete von winfuture.de)

 

Dienstag, 18.10.2011, 08.00 - 15.30 Uhr

  • Wiederholungen, TN-Fragen
    WPA - Windows Produkt Aktivierung; Tool: slmgr /? (Verlängerung Aktivierungszeitraum: slmgr /rearm - 2* möglich; VB-Skript)
    kumulatives SP bedeutet: beinhaltet alle Änderungen/Updates davor
  • Benutzerkontensteuerung (UAC - User Account Control)
    neue Philosophie ab Vista, beachten: Einstellungen der Benutzerkontensteuerung auf höchsten Level stellen ("immer benachrichtigen")
    klassisches Konzept: Standard-Benutzer vs. Computer-Administrator mit "Ausführen als ... / runas"
  • Lokale Benutzer und Gruppen (nicht bei Windows Home Varianten vorhanden!)
    Analyse der vorhandenen Konten, deaktivierte Konten (Administrator, Gast)
    Anlegen neuen Standard-Benutzers, Anmelden des neuen Users inkl. Test der Benutzerkontensteuerung: Aktivierung der Windows Update Funktion
    Hinweise auf Password-Rücksetzungs-"Diskette/USB-Medium", Passworte festlegen in "Lokale Benutzer und Gruppen" verhindert spätere Zugriffe auf verschlüssete Dateien/Ordner (EFS - Encrypted File System für NTFS)
  • Ordner- und Dokumentstrukturen analysiert
    Ordner "Benutzer" im Windows Explorer als "C:\Users" in der Eingabaufforderung (cmd)
    Ordern "Programme" im Windows Explorer als "C:\Program Files" und eine Verbindung "Programme" zu "C:\Program Files"
    Verbindungen (engl. junctions) lassen sich im Win Explorer nicht mit Doppelklick öffnen
    Hinweis auf Tool: hier FreeCommander aus Quelle portableapps.com
    wichtiger beispielhafter Win7-Pfad: (Hinweis: siehe auch z.B. Outlook-Ordner-Datei outlook.pst)
    C:\Users\nutzername\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles
    C:\Dokumente und Einstellungen\benutzername\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles
  • Die Pfade des Systems am Beispiel von 2 Desktop.ini Dateien (Benutzer-Desktop vs. Public-Desktop)
    Löschen mit Hilfe der Benutzerkontensteuerung
  • Weitere Analyse des Laufwerk C:
    Papierkorb, Profil-Verzeichnisse Benutzer,
    Dateien im Hauptverzeichnis (hier auch: bootmgr und Ordner \Boot, da Installation mit nur einer Partition)
  • Ausführliche Darstellung des Bootens von Windows 7 vom Einschalten bis zum kompletten Desktop
    die erweiterten Startoptionen von Windows (F8) - inklusive neuer Option "Computer reparieren"
  • Der Bootvorgang:
    BIOS - Basic Input Output System (Firmware des Motherboard)
    Selbsttest (Power On SelfTest - POST)
    Bootsequenz abarbeiten
    von HD (Harddisk) starten
    MBR (Master Boot Record) mit Partitionstabelle (max. 4 Primäre Partitionen)
    Bootsektor der aktiven primären Partition lesen
    bootmgr (+ \Boot\BCD)
    Win-Start
  • Windows stellt standardmäßig den Boot-Code auf einer separaten (system-reservierten) 100 MB Partition bereit

 

Mittwoch, 19.10.2011, 08.00 - 15.30 Uhr

  • Rekapitulation, TN-Fragen, ggf. Win7-Anpassungen wegen Platzmangel C: (Updates verschoben)
    Steve Ballmer "Monkey-Boy Dance" führt zu Adobe Flash Plug-In-Installationen
  • runas - klassisches cmd-Tool für "Ausführen als ..."
    Übungen mit runas und Analyse mittels Taskmanager - Prozesse
    runas /user:myadmin "C\Program Files\Mozilla\Mozilla Firefox\firefox.exe"
  • Computerverwaltung - compmgmt.msc analysiert mit Taskmanager
    Prozess: mmc.exe (MS Management Console)
    eigene MSC kreirt und gespeichert
    Übersicht vorgefertigte MSCs: eventvwr.msc, devmgmt.msc, lusrmgr.msc
    Suche / Gruppierung / Filterung mittels Windows Explorer für C:\Windows\system32 Verzeichnis
  • Einstellungen Windows AERO Desktop und Taskbar
    Anwendungen anheften, verschieben, entfernen, Größe/Position der Taskbar, zusätzliche Symbolleisten in Taskbar
  • Einstellungen der Anzeige, Auflösung, Designs, Größenverhältnisse Icons/Schriften
  • Windows-Systemsteuerung von A-Z
    viele "alte Bekannte" zu Pre-Vista/Win7-Betriebssystemen
    spezielle Symbole (Anwendungen) der Windows 7 Systemsteuerung: Anmeldeinformationsverwaltung (Tresor), Automatische Wiedergabe, Heimnetzgruppe, Indizierungsoptionen, Jugendschutz, Leistungsinformationen und -Tools, Programme und Funktionen, Sichern und Wiederherstellen, Standardprogramme, Wartungscenter
    Anm.: Inhalt der Systemsteuerung kann bei Windows 7 Editionen abweichen
  • Fortsetzung Erweiterte Systemeigenschaften: Profilverzeichnisse (löschen, kopieren), Startoptionen,
    sehr wichtig: Umgebungsvariablen (Übung Variablen %temp% bzw. %tmp% umgelegt auf D:\Temp)
  • Eistellungen zu Remote
    Konfiguration der Sicherheitsebene von beteiligten Remotedesktopverbindungen (Client von XP / Vista / 7)
    Grundprinzip: Client / Server
    Hier: Windows Home Versionen besitzen den Client, aber erst ab Professional auch den Server (Anm.: können "ferngesteuert" werden)
    RDP-Verbindungen aufrufen mittels mstsc (Microsoft Terminal Service Client)
    Bereitstellung geeigneter Benutzerkonten über Gruppenmitgliedschaft Remote-Desktopbenutzer, dann klappt es auch für "Nicht-Admins"!

 

Donnerstag, 20.10.2011, 08.00 - 15.30 Uhr

  • Rekapitulation, TN-Fragen
  • Wiedereinstieg mit Remote Desktop (mstsc) und Remoteunterstützungsanforderung (msra)
  • Basiswissen "Netze"
    Topologie: Stern (Hardware: Switch)
    Anm.: Bus, Ring
    Protokolle: Ethernet (10/100/1000 MBit/s)
    Schwerpunkt TCP/IP: IPv4 (32-Bit lang) vs. IPv6 (128 Bit lang)
    Anm.: "früher" Microsoft NetBEUI, Novell Netware IPX/SPX, AppleTALK
  • TCP/IP Konfigurationen statisch/manuell oder automatisch per DHCP-Server oder Automatischer Privater IP-Adressierung (APIPA, 169.254.X.Y)
    LAN: IP-Adresse + Subnet-Mask
    WAN (Internet): Standardgateway (Router) für Weiterleitung in andere Subnetze, DNS für Auflösung (Forward-Lookup) von Adresse www.kvhs-wf.de in IP-Adresse 193.254.184.34
  • Gegenüberstellung Verwaltungen in Netzen
    Peer-to-Peer-Netze: alle Rechner gleichgerechtig, lokale Verwaltungen und Anmeldungen
    Domaine (Windows Domain): zentraler Rechner (Windows Server) mit zentraler Verwaltung und Anmeldungen
  • Netzwerk-TCP/IP Crashkurs in der Konsole - einfache Tests in der Befehlszeile
    Tools: ping (ping -4 pc02), ipconfig /all, tracert (tracert www.bahn.de), pathping (pathping www.bahn.de)
  • Freigaben an Windows 7 Rechnern einrichten und nutzen
    Tipp: Freigabe-Assistent deaktivieren (siehe Ordneroptionen - Register Ansicht)
    Anm.: Lokale Benutzer und Gruppen beachten für Anmeldungen und Authentifizierungen!
    Analysekette: JEDER Lesen? Wer ist JEDER? => jeder Berechtigte => Wer ist das? => siehe Verwaltungen - also hier: Lokale Benutzerverwaltung des freigebenden Rechners!
    Tools: net view \\pc02, net share, net use (Netzlwerklaufwerke verbinden/trennen)
    Laufwerk X: verbinden:
    net use x: /user:benutzername \\pc00\freigabename /persistent:no
    Laufwerk X: trennen:
    net use x: /delete

    Übersicht zu Freigaben in der Computerverwaltung
  • Einführung in die NTFS-Berechtigungen

 

Freitag, 21.10.2011, 08.00 - 15.30 Uhr

  • Rekapitulation und TN-Fragen
    Musterprüfung (inkl. Musterlösung)
  • NTFS-Eigenschaften und Berechtigungen
    Eigenschaften siehe Skript (Herdt W7S, S. 10) und Unterschiede zu alten FAT-Systemen
    NTFS-Berechtigungen verglichen: Ordner auf Datenlaufwerk vs. Ordner auf Dozi-Desktop
    Analyse mit den "Effektiven Berechtigungen"; Fachbegriffe: Vererbungen, Besitz und Besitz übernhemen
    kombinierte Berechtigungen bei Zugriff über Netzwerk: Freigabe- und NTFS-Berechtigungen (siehe Desktop-Ordner Freigaben)
  • Freigaben per net share in der Eingabaufforderung und über Computerverwaltung - Freigegebene Ordner - Freigabe analysiert
    Administrative Freigaben C$, D$, Admin$; Freigaben im Netz verstecken mittels anhängen von $-Zeichen
  • Tool für NTFS: mklink (erstellt Verbindungen, Symbolische Links zu Verzeichnissen, ...)
  • Rekapitulaition zur Image-basierten Install-Technik (seit Windows Vista)
    Tools zur Imagemanipulation: ImageX oder gleich das gesamte WAIK (Windows Automated Installation Kit)
    Optimierung und Aktualisierung der Installationen über SP-Integrationen bis hin zur "unbeaufsichtigten Installation"
  • nötige Sicherheitssoftware zur Vermeidung schädlicher Software (Malware)
    Wartungscenter verweist online auf diverse "Schädlingsbekämpfer-Suiten"
    hier: MS Security Essentials (32-/64-Bit)
  • Software-Grundausstattung: Packer/Entpacker, Office und Office-Tools, JAVA (JRE Java Runtime Environment - Laufzeitumgebung), Browser und Browser-PlugIns, E-Mail, PDF-Reader, Brenntool
    spezielle Tools und Systemtools: alternativer Explorer/Dateimanager, Sysinternals-Suite (z.B. Process Explorer, AutoRuns)
  • Backup Technik: Strategien und Entwurf, Umsetzung mit Windows 7 "Sichern und Wiederherstellen"
    Strategie entwerfen: "W-Fragen?"
    Wer sichert? (Verantwortlicher, Stellvertreter)
    Was sichern? (Daten analysieren/zusammenstellen)
    Wie/Wann soll gesichert werden? (Medien, zeitliche Abläufe: Sicherungszyklen)
    Worauf sichern? (Medien, Netzwerk, USB) - hier auch Aufbewahrung (räumliche Trennung, Klima)
    Dokumentation und Testen der Backupstrategie
  • Beispiel mit Registry (Aktiver Ordner Symbol ändern)
    Sicherheitshinweise beachten: "Operationen am offenen Herzen"
    Tools: regedit, regedt32, reg
  • TN-Bescheinigungen, Feedback, letzte Fragen

Vielen Dank für Ihr freundliches Feedback und Klopfen am Ende des Seminars.
Ihr Trainer Joe Brandes

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